Hackeln im Sommerloch
Was du als Ferialarbeiter beachten solltest
Es gibt zwei Gründe, in den Ferien zu arbeiten: Entweder du möchtest als Ferialjobber Geld verdienen oder du absolvierst ein Praktikum - verpflichtend oder freiwillig. Für Ferialjobber gelten im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages die gleichen sozial- und arbeitsrechtlichen Vorschriften wie für alle Arbeitnehmer. Außerdem steht dir ein angemessenes Gehalt zu. Lass dich nicht mit Praktikantenlöhnen oder einem mageren Taschengeld abspeisen.
Tipps für Ferialjobber:
- Triff über Arbeitszeit, Lohn und Arbeitsort eine schriftliche Vereinbarung
- Arbeitest du länger als einen Monat muss dein Arbeitgeber dir einen Dienstzettel geben.
- Zeichne deine Arbeitszeiten im Detail auf, denn hier (Überstunden etc.) gibt es die meisten rechtlichen Streitigkeiten
- Nach Ende deiner Beschäftigung musst du eine schriftliche Lohnabrechnung erhalten, in der Bruttolohn, Steuern und Versicherungs- und sonstige Beiträge sichtbar sind. Zuschläge müssen auch darin stehen. Und: Unterzeichne keine Erklärungen, dass du auf einen Teil deines Gehalts verzichtest.
- Kontrolliere sofort, ob in deiner Abrechnung Überstunden, anteiliges Urlaubs- und Weihnachtsgeld und eine Urlaubsabfindung (wenn du keinen genommen hast) aufscheinen. Fordere fehlende Beträge so schnell wie möglich ein, damit sie nicht verfallen! Wir helfen dir dabei. Während deiner Ferialarbeit bist du automatisch AK-Mitglied!
- Beantrage beim Finanzamt eine Arbeitnehmerveranlagung. So erhältst du einen Teil der oder sogar die ganze Lohnsteuer zurück.
- Für Minderjährige ist die Arbeitszeit zusätzlich eingeschränkt.
» Weitere Informationen findest du auf der
-Webseite