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Wo der Spaß aufhört ...

Es ist wichtig, aktiv gegen Mobbing aufzutreten.

Mobbing ist ein brisantes Thema. Auch junge Leute leiden darunter: In Schule und Beruf, sogar in der Freizeit. Nicht wegschauen. Nicht schweigen. Wehrt euch, helft einander!

Mobbing macht krank

Mobbing ist kein "Kavaliersdelikt". Mobbing macht krank, kann Menschen sogar in den Selbstmord treiben. Mobbing gibt es unter Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen - und immer geht es dabei um die Macht. Mobbing entsteht meist schleichend: Kränkungen, Verletzungen, Konkurrenz, Neid und Ängste werden nicht angesprochen oder hinterfragt. Es beginnt mit Witzeleien und kleinen Gehässigkeiten, mit Anspielungen hinter dem Rücken. Mit der Zeit werden die Angriffe heftiger. Es gibt verschiedene Arten von Mobbing: Bullying richtet sich gegen "Anders seiende". Bossing kommt von Vorgesetzten, Staffing von Unterstellten. Und das alles kann nicht nur im realen Leben, sondern durch Cybermobbing auch im Internet passieren. Das sind vor allem bei Jugendlichen oft die Hänseleien vom Schulhof, die jetzt im Internet ausgetragen werden. Aber: Eine Kritzelei auf dem Schulklo wird von ein paar Dutzend Menschen gelesen - eine Verleumdung im Internet aber von Hunderten oder Tausenden.

So bekämpfst du Cybermobbing

Wichtig ist es, rasch zu handeln: Je länger man wartet, desto höher die Gefahr. Zuerst solltest du den Täter oder die Täterin trotz allem kontaktieren und aufzeigen, dass dieses Handeln strafbar ist. Sollte das nicht fruchten, dann bietet sich die Missbrauchs-Meldefunktion - sie ist leider nicht immer leicht zu finden - der sozialen Plattform an. Aber die Plattformen reagieren oft spät oder gar nicht. Dann bleibt nur der Weg zum Internet-Ombudsmann, der die Betreiber zur Löschung der Inhalte drängt.